Rundreise durch die wilde Natur und reiche Geschichte der Bretagne

14 Tage | Geschichte & Kultur

Wilde Küsten und raue See, charmante Städte und Dörfer sowie bewegte Geschichte in der Bretage erleben!

ab 1.499€ pp

Genießen Sie die unendlichen Weiten des Atlantiks und tauchen Sie in die bewegte Geschichte der Bretagne ein. Graue Steilküsten und goldgelbe Postkartenstrände sind so kontrastreich wie der Rest der bretonischen Landschaft. Wilde, urwüchsige Küsten trotzen Wind und Wetter und haben den eigenwilligen Charakter der Bretonen geprägt. Weitläufige Strände, eindrucksvolle Szenerien und ein reiches Kulturerbe versprechen einen abwechslungsreichen Urlaub. Untergebracht sind Sie in authentischen bretonischen 3- oder 4-Sterne-Boutique-Hotels, die den rauen Charme der Bretagne mit modernem Komfort vereinen.

Tag für Tag

Tag 1: Mülhausen

Abholung Ihres Mietwagens 

Sollten Sie nicht mit Ihrem eigenen Wagen anreisen, steht Ihnen bei Ihrer Ankunft in Paris ein Mietwagen zur Verfügung. Diesen geben Sie dann vor Ihrer Heimreise wieder dort ab, wo Sie ihn auch in Empfang genommen haben.

Ein Tag in Mulhouse 

Wenn von der „Stadt der Kunst und der Geschichte“ gesprochen wird, ist in der Regel Mulhouse gemeint. Im 19. Jahrhundert war die Stadt eine Hochburg für die Textilindustrie. Die Straßenschilder sind auch heute noch in Französisch und Elsässisch verfasst.

Das reiche Kulturerbe der Stadt ist eine wahre Fundgrube für Kunst- und Kulturliebhaber: Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer, das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, alte Textilwerkstätten, vornehme Herrenhäuser sowie zahlreiche Museen, Parks und Gärten, die zum Großteil aus dem 19. Jahrhundert stammen, machen Ihren Aufenthalt in Mulhouse zu einem besonders abwechslungsreichen.

In Mulhouse erzählen selbst die Wände einer jeden Hauswand Geschichten! Lesen Sie die Traditionen und Anekdoten der Stadt auf den bemalten Wänden nach, die Ihnen einen Einblick in das historische Geschehen und Leben berühmter Persönlichkeiten eröffnen. Urban Art mal anders.

Tag 2: La Baule-Escoublac

Besuch des Badeortes La Baule-Escoublac

La Baule-Escoublac ist bekannt für seine herrlichen Strände. Die 12 km lange Bucht im Ort ist eine der längsten Badestrände Europas und zählt zu den schönsten Buchten der Welt. La Baule grenzt im Westen unmittelbar an den Hafenort Le Pouliguen, im Osten an Pornichet.

Das Städtchen erfreut sich zahlreicher eleganter Villen aus dem 19. Jahrhundert und widmet sich dem Erhalt des umliegenden Pinienwalds, der Halbinsel Guérande und dem Regionalen Naturschutzpark La Brière.

Gleich hinter La Baule erstreckt sich die Côte sauvage, die „wilde Küste“ voll urwüchsiger, rauer Schönheit.

Tag 3: Ile d'Yeu

Ausflug auf die Insel Ile d’Yeu

Nur siebzehneinhalb Kilometer trennen die Insel Ile d’Yeu von der französischen Atlantikküste. Genug, dass sich die 4.800 Bewohner zuerst mal als “Islais” fühlen und erst an zweiter Stelle als Franzosen.

Wer von der anderen Seite kommt und in den Hafen von Port Joinville, dem Hauptort der Insel, einläuft, dem fallen zuerst mal die vielen Fahrräder auf. Da die Insel nur knapp 10 km lang und nicht einmal 4 km breit ist, braucht man nicht unbedingt ein Auto, sondern ist stattdessen viel mit dem Rad unterwegs. Darum ist die Ile d’Yeu überzogen von Radwegen, von asphaltierten bis zu handtuch-schmalen Trampelpfaden. Sie führen durch die wenigen Orte der Insel, vorbei an Kiefern- und Eichenwäldchen, schlängeln sich durch wilden Farn und enden immer wieder am Meer.

Tag 4: Pornic

Ein Tag in Pornic

Das reizende Städtchen Pornic ist vorwiegend als Badeort bekannt. Im 19. Jahrhundert wurden die eleganten Seebadvillen von wohlhabenden Bürgern erbaut und können noch heute bestaunt werden.

Schlendern Sie gemütlich durch die mittelalterliche Altstadt und genießen Sie vom Château de Pornic aus den Blick auf den malerischen Hafen. In einem der vielen Cafés am Hafen lässt es sich wunderbar aushalten, dort kann man entspannen, während die Boote an einem vorbeiziehen.

Tag 5: Carnac

Besuch von Carnac, der Stadt der Menhire

Im Südosten der Bretagne liegt das Land der Menhire, nirgendwo findet man so alte und so viele gleichzeitig. Einige wurden bereits 4000 v. Chr. errichtet.

In und um Carnac stehen Tausende, wie auf Perlenschnüre aufgezogen, andere wiederum stehen einsam und gottverlassen mitten in der Landschaft.

Die Ortschaft Carnac teilt sich in zwei Gebiete: Carnac-Ville mit dem Musée de Préhistoire, dem prähistorischen Museum, das eine beeindruckende Sammlung zur Vorgeschichte Europas enthält, und Carnac-Plage, ein schöner ruhiger Badeort mit fünf geschützten Sandstränden, die von duftenden Kiefern und eleganten Villen aus der Belle Epoque umsäumt sind.

Bei Familien sehr beliebt ist der 2 km lange Grande Plage, der im Sommer auch Angebote für die Kids anbietet. Die Strände Légenèse und Ty Bihan sind unberührter und ruhiger, während St. Colomban ein beliebter Treffpunkt für Wind- und Kitesurfer ist.

Ebenfalls bekannt ist Carnac für seine Thalassobehandlungen und die Austernzucht. Lassen Sie sich nach einer entspannenden Behandlung die frischen Meeresfrüchte direkt am Strand schmecken und trinken Sie dazu noch ein Glas Weisswein. So fühlt sich Urlaub an!

Tag 6: Golf von Morbihan

Naturgebiet am Golf von Morbihan

Der Golf von Morbihan beindruckt mit seinen kontrastreichen atemberaubend schönen Landschaften. Das naturbelassene Gebiet erstreckt sich über 12.000 Hektar und ist nur durch eine 1 km breite Meerenge mit dem Ozean verbunden.

Über die gut ausgeschilderten Wanderwege der ca.180 km langen Küstenstrecke, erreicht man Naturschutzgebiete, die Salzgärten Pen en Toul und Séné, den malerischen Hafen Bono mit seiner alten Hängebrücke und die Megalithen-Landschaft Locmariquer.

Vom hübschen kleinen Hafen Port-Blanc am äußersten Zipfel der Gemeinde Baden, können Sie zu den paradiesischen Inseln Artz und l’Île-aux-Moines übersetzen.

 

Tag 7: Vannes

Besuchen Sie Vannes und die Landes de Lanvaux

Bummeln Sie gemütlich durch das schöne Städtchen Vannes, das im Jahre 56 v. Chr. von den Römern nach ihrem Sieg über die gallischen Kelten gegründet wurde.

Gehen Sie der Vergangenheit auf die Spur: Erkunden Sie die Altstadt mal ganz alleine. Sie werden feststellen wie facettenreich und vor allem geschichtsträchtig dieser Ort ist – er erzählt die beeindruckende Geschichte vom Altertum an, über das Mittelheute, bis in unsere heutige Zeit.

Besonders sehenswert sind das Waschhaus von Garenne, die Stadtmauern, die Kathedrale Saint-Pierre, das Tor Saint-Vincent und der Hafen.

Zahlreiche Wasserläufe durchziehen das Heideland Landes de Lanvaux, die grüne Lunge des Hinterlandes. Das Angebot an Aktivitäten ist schier endlos: Spaziergänge, Wanderungen, Megalithen-Landschaften, Schlösser, Herrenhäuser, Kapellen, Brunnen und der Kalvarienberg sorgen für ausreichend Abwechslung.

Tag 8: Lannion

Besuch von Lannion

Die hübsche Ortschaft Lannion liegt mitten im Grünen. Schlendern Sie durch die malerische Altstadt mit ihren schmucken Fachwerkhäusern oder besuchen Sie eine der zahlreichen Megalith-Stätten der Region, fantastische Fundgruben für Feuersteine, geschliffene Steine aus der Jungsteinzeit, Beile und Schmuck aus Edelmetallen.

Tag 9: Ploumanac'h

Entdecken Sie die bezaubernde rosa Granitküste

Die großartige Naturstätte von Ploumanac’h ist besonders für ihre rosa Farbe bekannt, die im Meer zu verschwinden scheint. Die von Wind, Wetter und Wasser bizarr geformten Felsen tragen seltsame Namen wie “Pfannkuchen”, “Pilz” und “Hexe”.

Auf dem ehemaligen Weg der Zöllner werden Sie erkennen, dass sie zusammen ein großes Granit-Puzzle ergeben, das im Laufe der letzten 300 Millionen Jahre in alle vier Himmelsrichtungen zerstreut wurde.

Tag 10: Brest

Willkommen in Brest, der wohl bekanntesten Küstenstadt der Bretagne

Die im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörte Hafenstadt Brest überzeugt mit beeindruckenden und zukunftsorientierten Bauten wie der Pont de l’Iroise. Bewundern Sie von der Brücke Pont Albert-Louppe, die heute Fahrradfahrern und Fußgängern vorbehalten ist, aus das Auf und Ab des Flusses Elorn, das stark von den Gezeiten des Atlantiks abhängt. Von der Brücke aus genießen Sie ebenfalls einen herrlichen Blick über den Hafen.

Der Erlebnispark Océnaopolis mit seinen 42 Meerwasser-Aquarien bietet ein breites und faszinierendes Spektrum der – hauptsächlich bretonischen – Unterwasserwelt.

Tag 11: Saint Malo

Auf ins Hafenstädtchen von Saint Malo

Die bretonische Hafenstadt Saint-Malo liegt an der Côte Emeraude, der “Smaragdküste” und war zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert eine berühmt-berüchtigte Seefahreranlaufstelle und blühende Handelsstadt. Berüchtigt waren vor allem die Korsaren, die mit königlicher Erlaubnis feindliche Schiffen kaperten und somit bedeutend zum Wohlstand der Stadt beitrugen.

Die Altstadt liegt wie eine Halbinsel mitten im Meer. Sie ist komplett von einer im 12. Jahrhundert erbauten und im 18. Jahrhundert erweiterten Stadtmauer umschlossen, auf der man heute spazieren gehen kann. Stadt und Umgebung zeichnen sich durch die typischen, mit parkähnlichen Gärten umgegebenen Herrenhäuser aus, die früher von den ansässigen wohlhabenden Reedern erbaut wurden.

In der Bucht von Saint Malo kann man einen der höchsten Gezeitenunterschiede Europas bestaunen: bis zu 12 m Differenz zwischen Niedrig- und Hochwasser! Die vorgelagerten Inseln Grand Bé, Petit Bé und das Fort National sind bei Ebbe zu Fuß erreichbar.

Tag 12: Mont St. Michel

Zwischen Normandie und Bretagne: Mont St. Michel

Der Klosterberg Mont-Saint-Michel und seine Bucht gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Die Bucht ist Schauplatz der stärksten Gezeiten Europas. Mehrmals im Jahr wird der Mont-Saint-Michel deshalb wieder zur Insel.

Er liegt an der Grenze der Normandie zur Bretagne und stellt eine viel besuchte Etappe auf dem Jakobsweg dar. Das “Wunder des Abendlandes” bietet seinen Besuchern einen einzigartigen Panoramablick auf die Bucht und das Meer.

Seine Ursprünge gehen auf das Jahr 708 n. Chr. zurück. Aubert, der Bischof von Avranches, errichtete damals auf dem Felsen ein Heiligtum, nachdem ihm der Erzengel Gabriel der Legende nach dreimal erschienen war.

Tag 13: Saint Malo

Relaxter Strandtag in Saint Malo

Verbringen Sie einen entspannten Strandtag in der Nähe Ihres Hotels. Der weitläufige Strand bietet sich herrlichen für einen Spaziergang in der frischen Brise an.

Tag 14: Reims

…letzter Halt: Reims

Bevor es morgen wieder zurück nach Hause geht, gilt es einen letzten Urlaubstag im wunderschönen Reims zu verbringen.

In Reims ist der Champagner zu Hause. Seit dem die Römer im 16. Jahrhundert Einzug in die Region hielten, wird hier Weinanbau betrieben. Der Weltruhm des Champagners geht auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurück, die heutzutage Besuchern der Stadt bei einer Kellereibesichtigung nahe gebracht wird. In den noch teilweise aus der Römerzeit stammenden Weinkellern lagert das Kultgetränk in schweren Holzfässern. Alleine in Reims verlaufen unterhalb der Stadt knapp 250 km Kellereigewölbe.

Entdecken Sie ebenfalls das reizvolle Umland. Die Route du Champagne verläuft entlang idyllischer Dörfer, Schlösser und berühmter Weingüter. Ein Besuch beim Winzer lohnt sich in jedem Fall!

Tag 15: Reims

Leider endet Ihre Reise hier! Ihren Mietwagen geben Sie bitte in Paris am Flughafen ab.

Karte

Informationen zu Ihrer maßgeschneiderten Reise

  • Rund-um-die-Uhr deutschsprachige telefonische Unterstützung.
  • Im Angebot inkludiert: Übernachtung mit Frühstück, sowie alle sonstigen im Angebot aufgeführten Leistungen. 
  • Falls im Angebot nicht anderweitig angegeben, gilt der Preis für ein Doppelzimmer. Bitte beachten Sie, dass Preis und Verfügbarkeit Änderungen unterliegen können.

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